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Autor: Stefan Naber

NPO-Fonds Antragsfrist 4. Quartal 2020 endet am 15. Mai 2021

NPO-Fonds Antragsfrist 4. Quartal 2020 endet am 15. Mai 2021

Anträge für das 4. Quartal 2020 können Sie bis 15. Mai 2021 über https://antrag.npo-fonds.at stellen.

Alle Informationen zum NPO-Unterstützungsfonds finden Sie unter https://npo-fonds.at/

Gemeinnützige Vereine aus Branchen, die vom Lockdown besonders betroffen sind, wie z. B. Sport- oder Kulturvereine, weil sie behördlich geschlossen wurden, können zusätzlich zur bekannten Unterstützung aus dem NPO-Unterstützungsfonds einen sog. „Lockdown-Zuschuss“ beantragen.

Mit dem NPO-Unterstützungsfonds ist weiterer Meilenstein gelungen! Die österreichische Bundesregierung unterstützt die von der Corona-Krise stark getroffenen gemeinnützigen Organisationen, vor allem auch im Sozialbereich. Damit erkennt sie die, auch während der Corona Krise, von Selbsthilfe- und Patientenorganisationen erbrachten und für unsere Gesellschaft unverzichtbaren Leistungen an. Wir sehen diese offizielle Anerkennung und finanzielle Unterstützung als weiteren Schritt in Richtung der von uns angestrebten Basisfinanzierung für Selbsthilfe und Patientenorganisationen nach dem deutschen Modell. Mehr Informationen zu unserem Leuchtturmprojekt „Basisfinanzierung für die Selbsthilfe“ auf unserer BVSHOE Website.

Verlängerung des NPO-Unterstützungsfonds für das erste Halbjahr 2021

Da zahlreiche Vereine nach wie vor unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise leiden, wird der NPO-Unterstützungsfonds um das 1. und 2. Quartal 2021 verlängert. Geplant ist, dass Anträge für das erste Halbjahr 2021 ab Juli gestellt werden können, wobei für die beiden Quartale nur ein Antrag nötig sein wird.

Gemeinsamer Termin bei HBM Anschober zur Stärkung der Selbsthilfe in Österreich

Gemeinsamer Termin bei HBM Anschober zur Stärkung der Selbsthilfe in Österreich

Am Freitag, den 5. März 2021 hatten die großen Selbsthilfe-Dachorganisationen, unsere Organisation der Bundesverband Selbsthilfe Österreich – BVSHOE, Pro Rare Austria und Nationales Netzwerk Selbsthilfe – NANES, sowie der Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe – ÖKUSS, eine Selbsthilfe-Unterstützungsstruktur in der GÖG/FGÖ, den ersten gemeinsamen Termin bei Herrn Gesundheitsminister Anschober.

Er zeigte großes Verständnis für unsere gemeinsamen Anliegen und sagte zu, sich für unsere Vorstellungen von einer kollektiven Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen und eine damit verbundene Basisfinanzierung der Selbsthilfe einzusetzen. Wir sind jetzt gebeten, Vorschläge dazu zu erarbeiten.

In der Selbsthilfe sind österreichweit ca. 250.000 Menschen organisiert, die – gemeinsam mit ihren Angehörigen sind das ca. 1 Mio. Menschen.

Vom Gesundheitsminister wurde die Selbsthilfe als wesentliche Säule im Gesundheitswesen anerkannt und die unermüdliche Arbeit der in der Selbsthilfe engagierten Menschen sehr gewürdigt.

Der Bundesverband Selbsthilfe Österreich wird weiterhin mit den anderen bundesweiten Selbsthilfe-Dachorganisationen sowie ÖKUSS an der Umsetzung der gemeinsam vorgebrachten Kernforderungen und Ziele arbeiten.

Kernforderungen an die Bundesregierung

Kernforderungen an die Bundesregierung - Stärkung der Selbsthilfe - BVSHOE, NANES, Pro Rare

Kernforderungen an die Bundesregierung

Kernforderungen an die Bundesregierung - Stärkung der Selbsthilfe - BVSHOE, NANES, Pro Rare
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Bild der Selbsthilfe in Österreich

Bild der Selbsthilfe in Österreich - ÖKUSS PDF-Dokument / Dateigröße 2860 kB

Link zum Bericht von Angelika Widhalm auf ihrer Facebook-Seite

Digitales Event
„Patientenvertreter als Fachexperten“
19. März 2021

Digitales Event "Patientenvertreter als Fachexperten" 19. März 2021

In den drei Jahren seit der Gründung des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) konnte vieles erreicht werden. Die Forderung nach mehr Mitbestimmung und rechtzeitiger Einbindung von PatientInnen besteht unvermindert. Der BVSHOE hat eine Umfrage initiiert, unterstützt wurde das Projekt vom Joint Standing Committee „Patient Advocacy“ von FOPI (Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie) und PHARMIG (Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs).

 

Die aktuelle medupha-Erhebung unter Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen zeigt klar: PatientenvertreterInnen brauchen besseren Zugang zu wissenschaftlichen Informationen und Studien, größere finanzielle und personelle Ressourcen sowie einen wertschätzenden Austausch als gleichwertiger Partner im Gesundheitswesen.

Wie diese Ziele verwirklicht werden können, diskutieren ausgewiesene ExpertInnen beim Round Table.

 

Grußwort als Unterstützer

Dipl. Kfm. Wolfgang Kaps, Sponsor des Joint Standing Committees „Patient Advocacy” der pharmazeutischen Industrie

 

Präsentation der Umfrage „Informationsbedarf von Patientenorganisationen in Österreich”

Mag.(FH) Sabine Röhrenbacher, Leitung Kommunikation und Büro des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich

 

Round Table

Peter Lehner, Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger

Dr.in Katharina Reich, Chief Medical Officer, Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, PhD, Präsident der Österreichischen Ärztekammer

Angelika Widhalm, Vorsitzende des Bundesverbands Selbsthilfe Österreich

 

Moderation: Corinna Milborn, Informationsdirektorin bei ProSiebenSat1 PULS 4

 

Die Veranstaltung findet (mit Ausnahme der SprecherInnen) ausschließlich virtuell statt.

Bitte registrieren Sie sich bis 18.03.2021 unter https://hopin.com/events/patientenvertreter-als-fachexperten-no-go-oder-notwendigkeit

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an office@bvshoe.at, office@pharmig.at oder office@fopi.at

Mit freundlichen Grüßen
Angelika Widhalm und Waltraud Duven
Die Vorsitzenden

 

Der Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) ist der Dachverband der bundesweit tätigen, themenbezogenen Selbsthilfe- und Patientenorganisationen Österreichs und wird gefördert vom Dachverband der österreichischen Sozialversicherung und des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Diese Veranstaltung wird unterstützt von FOPI & PHARMIG.

 

 

BVSHOE 2021 03 19 Round Table Einladung

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Patientenbeteiligung in Deutschland – und was Österreich davon lernen kann

Patientenbeteiligung in Deutschland – und was Österreich davon lernen kann

Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), war kürzlich zu Gast im Online-GÖG-Colloquium und begeisterte rund 100 Teilnehmer/-innen sowie ein prominent besetztes Podium für das Thema der Patientenbeteiligung. 

Von Betroffenen zu Beteiligten

„Der Patient steht im Mittelpunkt – dieser Satz fehlt bei keiner politischen Rede, ist aber oft nicht mehr als ein frommer Wunsch“, bringt es der Experte gleich zu Beginn sehr pointiert auf den Punkt und präsentiert dann seine Erfahrungen, wie Betroffene zu Beteiligten werden können. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, beschließt in Form von Richtlinien, welche medizinischen Leistungen die ca. 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland beanspruchen können. Dabei ist die Beteiligung von Organisationen verankert, die auf Bundesebene maßgeblich die Interessen von Patienten/-innen und der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen vertreten. Sie besitzen im G-BA das Recht, mitzuberaten und eigene Anträge zu stellen. Eine im Jahr 2004 eigens eingerichtete Stabsstelle Patientenbeteiligung unterstützt ausschließlich die Patientenvertreter/-innen bei der Wahrnehmung dieser Antrags- und Mitberatungsrechte organisatorisch und inhaltlich. „Die Patientenbeteiligung ist kein lästiges Beiwerk, sondern eine unabdingbare Voraussetzung, um aktive patientenorientierte Entscheidungen treffen zu können“, sagt Hecken.

Eine starke Gemeinschaft

Insgesamt nehmen aktuell ungefähr 220 ständige und themenbezogene Patientenvertreter/-innen aktiv das Mitberatungsrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wahr. „Diese Interessenvertretung der Patienten/-innen ist eine starke Gemeinschaft. Sie repräsentiert die Patientenvielfalt: akut oder chronisch krank, leicht oder schwer beeinträchtigt, jung oder alt“, beschreibt Hecken. Ziel ist die Verbesserung der Patientensicherheit und eine Versorgung, die den Nutzen im Hinblick auf die Lebenszeit, die Linderung der Erkrankung sowie die Lebensqualität steigert. Dafür wird auf das bestverfügbare Wissen einschließlich der Erfahrung der Betroffenen zurückgegriffen. „Wir setzen uns dafür ein, das Wissen über gute und sichere Versorgung zu vermehren. Die Methode der Evidenzbasierung hilft uns, die Zuverlässigkeit des Wissens über Sicherheit und Nutzen von Behandlungsmethoden zu prüfen“, ist im Leitbild der Stabsstelle Patientenbeteiligung des G-BA verankert.
Patientenvertreter/-innen werden dafür von den maßgeblich anerkannten Patienten- und Selbsthilfeorganisationen als sachkundige Personen einvernehmlich benannt. Für die Entscheidung, wer bzw. wie benannt wird, haben sich die maßgeblichen Patienten- und Selbsthilfeorganisationen auf Benennungskriterien verständigt, die sich zum einen auf die sachkundigen Personen selbst, zum anderen auf die entsendenden Organisationen beziehen. Anliegen ist es, die Patientenbeteiligung im G-BA möglichst effektiv, transparent und vor allem frei von Interessenkollisionen zu gestalten. „Diese Patientenvertreter/-innen kennen die wirkliche Versorgungssituation und das ist ihre große Stärke“, betont Hecken.

Was heimische Expert/-innen dazu sagen

An der im Anschluss an den Fachvortrag organisierten Podiumsdiskussion beteiligten sich DI Martin Brunninger, MEng, MSc, (Dachverband der Sozialversicherungsträger), Mag.a Patrizia Theurer (Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz), Angelika Widhalm, Vorsitzende Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) sowie die Gastgeber/-innen Mag.a Gudrun Braunegger-Kallinger, Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe (ÖKUSS) und ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann von der Gesundheit Österreich GmbH.
„Wer laut schreit, der wird gehört“, beschreibt Angelika Widhalm, Vorsitzende Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE), einleitend die Situation in Österreich aus ihrer Sicht und ergänzt die Tatsache, dass „wir hierzulande von den deutschen Strukturen der Patientenvertretung noch weit entfernt sind“: „Im Parlament sind Patientenvertreter/-innen gleich Behindertenvertreter/-innen, damit werden Menschen mit seltenen oder chronischen Erkrankungen nicht gehört.“ 

Plakativ ist auch die Beschreibung des Status quo der Patientenvertretung, die Mag.a Patrizia Theurer vom BSGPK vornimmt: „Vergleichen wir es mit einem Kind. Wir haben in den letzten Jahren solide Kinderschuhe ausgewählt, jetzt müssen wir dem Kind auch das Laufen beibringen und dazu braucht es, so wie in der Familie, mehr als nur eine Unterstützerin bzw. einen Unterstützer.“

DI Martin Brunninger, MEng, MSc vom DV der Sozialversicherungsträger will ebenfalls die Strukturen festigen und weiter verbessern: „Wir finanzieren Patientenbeteiligung mit einer Million Euro pro Jahr, was nicht heißt, dass es kein Potenzial zu Verbesserung gibt, denn es geht um die Kosteneffektivität, also dass das Budget auch dort ankommt, wo es soll und die Qualität im Gesundheitswesen verbessert wird.“

Dass Patientenbeteiligung einen höheren Stellenwert haben und strukturell verankert sein muss, darin sind sie die Teilnehmer/-innen der Podiumsdiskussion einig. „Patientenorientierung sollte allen im Gesundheitswesen ein Anliegen sein, dafür braucht es gelebte Patientenbeteiligung mit transparenten Regelungen und einer entsprechenden Supportstruktur“, fordert ÖKUSS-Leiterin Mag.a Gudrun Braunegger-Kallinger und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass die Erfahrungs- und NutzerInnenperspektive auf jeden Fall einen Mehrwert hat.“ Auch ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann von der Gesundheit Österreich GmbH schlägt in diese Kerbe: „Ich wünsche mir, dass man sich in Zukunft gut erklären muss, wenn man die Perspektive der Betroffenen nicht berücksichtigt!“ Seinen Beitrag will Ostermann leisten, indem er das Thema Patientenbeteiligung im Gespräch hält: „Wir werden nicht müde darüber zu erzählen, dass Patientenbeteiligung ein breites Konzept ist, zu dem es jetzt eine Strategie und einen Politikprozess benötigt und für das wir als GÖG und ÖKUSS die Plattform bieten wollen.“

Hier finden Sie die Unterlagen zum Vortrag von Prof. Josef Hecken.
Hier können Sie den Vortrag von Prof. Josef Hecken sehen.

Unter folgendem Link finden Sie die Aufzeichnung eines Vortrags zum Thema „Kollektive Patientenbeteiligung am Beispiel Deutschland“ von Dr. Martin Danner (Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe), den er im Rahmen der 1. ÖKUSS Fachtagung (2019) gehalten hat.

Hier finden Sie die Unterlagen zum Vortrag von Dr. Martin Danner.
Hier können Sie den Vortrag von Dr. Martin Danner sehen.

Der BVSHOE bei den 5. PRAEVENIRE Gesundheitstagen

Der BVSHOE bei den 5. PRAEVENIRE Gesundheitstagen

Presse-Sonderbeilage zu den 5. PRAEVENIRE Gesundheitstagen
erschienen am Samstag, 27. Februar 2021

Angelika Widhalm, Vorsitzende des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich, war als Expertin eingeladen. Sie nahm am Workshop „Polypharmazie“ teil, in diesem befassten sich Experten mit der

Frage, wie man dem zunehmenden Problem der Multimedikation beikommen kann.

In dieser Sonderbeilage finden Sie Berichte zu Gipfelgesprächen, Podiumsdiskussionen und Keynotes der Gesundheitstage sowie Expertenstatements zu wichtigen Themen derselben. Wir wünschen spannende Lektüre!

Presse-Sonderbeilage zu den 5. PRAEVENIRE Gesundheitstagen, 27. Februar 2021

PDF-Dokument / Dateigröße 2 MB

SAVE THE DATE: Jubiläums-Mitglieder-Stammtisch ONLINE

3 Jahre Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) – Die starke Stimme für Patientinnen und Patienten!

Jubiläums-Mitglieder-Stammtisch ONLINE
Am Donnerstag, den 18. März 2021
Beginnend um 17 Uhr

Am 10. März 2018 fand das konstituierende Meeting des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) statt. Drei Jahre arbeiten wir seither intensiv mit und für unsere Mitglieder, um die Selbsthilfe in Österreich zu stärken. Unsere gemeinsame Arbeit und gemeinsamen Erfolge wollen wir online feiern. Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme! Einladung mit Details folgt in Kürze.

Anmeldung bitte bis 15. März 2021 an office@bvshoe.at. Sie erhalten bis 17. März die Informationen zur ONLINE-Teilnahme.

Online-GÖG-Colloquium

Patientenbeteiligung im Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) – ein Vorbild für Österreich?

ÖKUSS lädt Sie gerne zum nächsten Online-GÖG-Colloquium ein.

Termin:
15.02.2021
18:00 Uhr
via WebEX

Im höchsten Beschlussgremiums der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, dem „Gemeinsamen Bundesausschuß (G-BA)“ ist die Beteiligung von Organisationen, die auf Bundesebene maßgeblich die Interessen von Patient/innen und der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen vertreten, institutionell verankert. Wir freuen uns auf Prof. Josef Hecken, den unparteiischen Vorsitzenden des G-BA, der uns Einblicke gibt, wie diese Beteiligung umgesetzt wird, was sich dadurch verändert und was es für dafür braucht.

Eine eigens eingerichtete Stabsstelle Patientenbeteiligung unterstützt ausschließlich die Patientenvertreter/-innen bei der Wahrnehmung dieser Antrags- und Mitberatungsrechte organisatorisch und inhaltlich.

Prof. Josef Hecken ist seit 1. Juli 2012 unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Von 2004 bis 2008 war Hecken saarländischer Justiz- und Gesundheitsminister und von 2009 bis 2012 Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Nach dem Vortrag von Prof. Josef Hecken diskutieren mit ihm zum Thema:

  1. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann, Gesundheit Österreich GmbH

DI Martin Brunninger, MEng, MSc, Dachverband der Sozialversicherungsträger

Vertreter/-in des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (angefragt)

Angelika Widhalm, Vorsitzende Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE)

Mag.a Gudrun Braunegger-Kallinger, Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe (ÖKUSS)

Folgende Fragen sollen im Rahmen des Vortrags und der anschließenden Podiumsdiskussion aufgegriffen und diskutiert werden:

Warum werden im G-BA Patientenvertreter/innen in die Entscheidungsprozesse einbezogen?

Wie wirkt sich diese Beteiligung auf die Entscheidungsfindung und die Qualität der Entscheidungen aus?

Wie wird Patientenbeteiligung formal umgesetzt und in der Praxis gelebt?

Warum wurde eine eigene Stabstelle Patientenbeteiligung eingerichtet und welche Aufgaben hat diese?

Was muss vonseiten der Gremien sowie vonseiten der Patientenvertreter/-innen eingebracht werden, damit Beteiligung gut funktioniert?

Begrüßung:

Mag.a Gudrun Braunegger-Kallinger

Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe (ÖKUSS)

Moderation

Mag.a Joy Ladurner, MSc

Gesundheit Österreich GmbH

Diskutieren Sie mit!

ÖKUSS und wir freuen uns über Ihr Interesse und ersuchen um Online-Anmeldung bis 14. Februar 2021.

Hier geht es zur Anmeldung!

Der Online-Link wird zeitnah an alle Angemeldeten versendet

ÖKUSS freut sich auf Ihre Teilnahme!

Kontakt und Infos:

ÖKUSS

Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe
Biberstraße 20
1010 Wien
01 895 04 00-738
oekuss@goeg.at
www.oekuss.at

NPO-Unterstützungsfonds

Ab der zweiten Februar-Hälfte können Sie Anträge für das 4. Quartal 2020 über https://antrag.npo-fonds.at stellen. Das genaue Datum, ab dem eine Einreichung möglich ist, wird in Kürze bekannt gegeben.

Mit dem NPO-Unterstützungsfonds ist weiterer Meilenstein gelungen! Die österreichische Bundesregierung unterstützt die von der Corona-Krise stark getroffenen gemeinnützigen Organisationen, vor allem auch im Sozialbereich. Damit erkennt sie die, auch während der Corona Krise, von Selbsthilfe- und Patientenorganisationen erbrachten und für unsere Gesellschaft unverzichtbaren Leistungen an. Wir sehen diese offizielle Anerkennung und finanzielle Unterstützung als weiteren Schritt in Richtung der von uns angestrebten Basisfinanzierung für Selbsthilfe und Patientenorganisationen nach dem deutschen Modell. Mehr Informationen zu unserem Leuchtturmprojekt „Basisfinanzierung für die Selbsthilfe“ auf unserer BVSHOE Website.

Alle Informationen zum NPO-Unterstützungsfonds finden Sie unter https://npo-fonds.at/

NPO Unterstützungsfonds im Überblick

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Richtlinien NPO Unterstützungsfonds

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Marfan Initiative: Bewusst Gesund

Der informative Beitrag über das Marfan-Syndrom aus der Sendung „Bewusst Gesund“  können Sie jetzt auch auf der Marfan Website via Youtube ansehen.

Wir hoffen dieser interessante ORF-Beitrag erreicht viele Menschen und trägt dazu bei, dass all jene die nicht wissen, dass sie betroffen sind, diagnostiziert werden. Denn nur durch regelmäßige Kontrollen können Notfälle vermieden werden.

www.marfan-initiative.at

Prostatakrebs-Früherkennung rettet Männerleben

Am 15. September ist es wieder so weit, Europa begeht den European Prostatecancer Awareness Day (EPAD) 2020. Aus diesem Grund luden die Selbsthilfe Prostatakrebs Österreich und der Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) heute, am 8. September, zur Online-Pressekonferenz. Ziel ist es unter anderem die Awareness für diese urologische Erkrankung deutlich zu stärken. Laut einer aktuellen Umfrage glauben nämlich 54% der Männer, dass Frauen eine Prostata haben. Zudem ging es um die Unterstreichung der elementaren Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen diesbezüglich. 

„Das Corona Virus ist wie ein Orkan über die Welt hinweggebraust. Österreich hat sehr gut reagiert und ist bisher sehr erfolgreich durch diese Zeiten hindurch gekommen. Aber auch die übrigen Erkrankungen müssen beachtet und behandelt werden!“, betont Ekkehard Büchler, Obmann der Selbsthilfe Prostatakrebs Österreich, anlässlich des Europäischen Prostatakrebs Tags 2020 / European Prostatecancer Awareness Day (EPAD), der am 15. September abgehalten wird. Zu diesem Anlass lud die Selbsthilfe Prostatakrebs gemeinsam mit dem Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) zur Online-PK, um die Awareness bei Männern deutlich zu steigern. Und das aus gutem Grund. Denn laut einer aktuellen Umfrage der European Association of Urology (EAU) ist das Wissen von Männern um diesen häufigsten Krebs des männlichen Geschlechts gelinde gesagt bescheiden. So gehen etwa 54% der befragten davon aus, dass Frauen eine Prostata haben.

Grundlegende Unwissenheit

40% der Befragten konnten nicht eindeutig erklären, was ein Urologe tut. 10% gaben an, noch nie von einem Urologen gehört zu haben und fast 15% glauben, dass ein Urologe Störungen des Skelett-, Nerven- oder Kreislaufsystems behandelt. Drei Viertel der Männer haben zudem nur begrenzte Kenntnisse über die Symptome des Prostatakrebses. „Die Ergebnisse unserer jüngsten Umfrage zeigen deutlich, dass die Menschen schlecht informiert sind, wenn es um urologische Erkrankungen geht. Vor allem Männer verfügen über weniger Wissen als Frauen und verschließen die Augen vor Symptomen und Frühdiagnose“, kommentiert Prof. Hein Van Poppel, Urologe und stellvertretender Generalsekretär der EAU. 

„Rund 5.200 Männer werden in Österreich jährlich diagnostiziert; das sind 14 Patienten täglich. Etwa 1.200 davon sterben pro Jahr an Prostatakrebs und ca. 65.000 leben damit (die Zahlen wurden vom Ludwig Boltzmann Institut applied diagnostics für das Projekt PATIO erhoben)“, nennt Büchler ein paar wichtige Fakten. „Mit ihren Angehörigen und engen Freunden reden wir hier über 500.000 Menschen, die in Österreich betroffen sind. In ganz Europa sind es rund 450.000 Diagnosen und etwa 92.000 Todesfällen pro Jahr. 

Forderung der Selbsthilfe Prostatakrebs

„Prostatakrebs ist nach wie vor ein Tabuthema, umgeben von vielen Mythen und Halbwahrheiten“, führt der Obmann der Selbsthilfe Prostatakrebs aus. „Halten wir uns an die Tatsachen und das gesicherte Wissen. Es könnte so viel Leid und auch finanzielle Mittel gespart werden!“ Aus diesem Grund fordert Büchler vor allem eines: „Prostatakrebs muss in die gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchungen aufgenommen werden – genauso wie das Brust-, Darm- und Gebärmutterhalskrebs schon sind! Denn: Prostatakrebs ist NUR im Anfangsstadium heilbar! In diesem Stadium gibt es KEINE Beschwerden.“ Voraussetzung für eine Frühdiagnose urologischer Erkrankungen ist aber auch ein entsprechendes Symptombewusstsein unter den Männern.

Die Erfolgsgeschichte des PSA

Shahrokh F. Shariat, M.D., Vorstand der Universitäts-Klinik für Urologie am AKH Wien, stößt in dasselbe Horn und schließt sich dieser Forderung der Selbsthilfe Prostatakrebs an: „Bei 1 von 9 Männern wird irgendwann im Laufe seines Lebens Prostatakrebs diagnostiziert. Jene Männer, die überlebt haben, taten dies, weil sie regelmäßig auf Prostatakrebs untersucht wurden. Der Krebs wurde rechtzeitig gefunden und behandelt, und sie konnten wieder zurück in ihr gewohntes Leben gehen.“ Auch er ist daher überzeugt: „Alle Männer sollten ein Basis-PSA in ihren Vierzigern bekommen. Dies gilt insbesondere für Männer mit einem höheren Risiko aufgrund ihrer Familiengeschichte. Der PSA-Basiswert zeigt Personen mit einem höheren Risiko an, ob möglicherweise eine genauere Untersuchung notwendig ist.“ 

Prof Dr. Hendrik Van Poppel sieht das sehr ähnlich: „In der Zeit vor PSA starb einer von drei bis einer von zwei Prostatakrebs Patienten. Das heißt, sie wurden viel zu spät diagnostiziert. Die Behandlungskosten eines früherkannten Mannes liegen unter 12.000 Euro und die Behandlungskosten für die letzten zwei Jahre eines hormonrefraktären Mannes vor seinem Tod betragen 240.000 Euro.“

* Siehe hierzu auch die Presseaussendung der European Association of Urology (EAU): 

https://www.prostatakrebse.at/wp-content/uploads/2019/02/Presseaussendung-der-EAU-Europ%C3%A4ische-Gesellschaft-f%C3%BCr-Urologie-vom-24.09.18-V2.pdf

Wir ersuchen um Berichterstattung in Ihrem Medium.

Besten Dank!
Ihr Ekkehard Franz Büchler

Rückfragen richten Sie bitte an:

Ekkehard Franz Büchler
Obmann der Selbsthilfe Prostatakrebs
Tel: 0680 1245178
E-Mail: efb@gmx.com
Web: www.prostatakrebse.at

sowie:

Sabine Röhrenbacher
Bundesverband Selbsthilfe Österreich, Leitung Kommunikation und Büro
Tel: 01 392 00 11-13
E-Mail: sabine.roehrenbacher@bvshoe.at
Web: www.bvshoe.at

Pressetext Prostatakrebstag

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Prostatakrebs A5 Flyer

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Ekkehard Buechler

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Hendrik Van Poppel

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Shahrokh F Shariat

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Sabine Röhrenbacher

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Ernst-Guenther Carl

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Wir helfen uns gegenseitig

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