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Autor: Stefan Naber

4. Mitgliederversammlung

Einberufung der 4. ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich (BVSHOE)

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation sind wir angehalten die 4. ordentliche Mitgliederversammlung als Online-Videokonferenz abzuhalten.

Datum: Mittwoch 6. Oktober 2021
Ort: Online-Videokonferenz
Beginn: 16:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 18:00 Uhr

Die offizielle Einberufung wurde an die designierten VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen fristgerecht per Email und postalisch ausgesandt.

Wir freuen uns auf unsere Mitgliederversammlung und die Intensivierung unserer Netzwerkarbeit.

BMSGPK: Neuerlicher Minister-Aufruf motiviert zur Schutzimpfung auf Arabisch, Farsi, Polnisch, Ungarisch, Englisch und in Gebärdensprache

Gesundheitsminister Mückstein lernt für Impfappell noch weitere Sprachen

Neuerlicher Minister-Aufruf motiviert zur Schutzimpfung auf Arabisch, Farsi, Polnisch, Ungarisch, Englisch und in Gebärdensprache

Wien (OTS) – In der vergangenen Woche wurden durchschnittlich 24.538 Impfungen pro Tag verabreicht. Oberstes Ziel muss es angesichts der derzeit steigenden Infektionszahlen sein, die Durchimpfungsrate durch Aufklärung und Überzeugungsarbeit zu steigern. Mit einem weiteren, persönlichen Impfappell-Video – in Gebärdensprache sowie in den Sprachen Ungarisch, Polnisch, Arabisch, Farsi und Englisch – wendet sich Gesundheitsminister Dr. Wolfgang Mückstein neuerlich an die Bevölkerung und will zur Impfung motivieren.

„Holen Sie sich jetzt die Corona Schutzimpfung. Jede Impfung zählt!

نداء: الحصول على التطعيم الوقائي ضد كورونا الآن! كل تطعيم مهم جدًا!

در خواست ما از شما: هم اکنون علیه ویروس کرونا واکسینه شوید. هر واکسن تزریقی مهم و تأثیر گذار است.

Kérem Önöket, vegyék fel most a koronavírus elleni védőoltást! Minden oltás számít!

Mój apel: zachęcam do zaszczepienia się przeciw koronawirusowi! Każde szczepienie się liczy!

My appeal: Get vaccinated against the coronavirus now. Each vaccination counts!“, so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.

Aktuelle Zahlen zur Corona-Schutzimpfung

Mit Stand 17. August 2021 wurden 10.188.082 Impfungen in Österreich durchgeführt. 60,41% der Gesamtbevölkerung ist mind. teilimmunisiert und 56,15% vollimmunisiert.

„Bitte nehmen Sie das Impfangebot in Anspruch und lassen Sie sich ehestmöglich impfen. Mit der Corona-Schutzimpfung schützen Sie sich und Ihr Umfeld vor einer schweren Erkrankung und möglichen Langzeitfolgen wie Long COVID und so können wir es gemeinsam schaffen, die vierte Welle bestmöglich zu brechen.“, so der Gesundheitsminister abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)
Dipl.-Ing. Daniel Böhm
Pressereferent
+43 1 711 00-862479
pressesprecher@sozialministerium.at
www.sozialministerium.at

ÖKUSS Modul-Weiterbildung

Liebe Mitglieder und Interessierte!

ÖKUSS bietet einen Modul-Lehrgang zum Thema Kollektive Patientenbeteiligung an.

Ein Ziel vieler Selbsthilfeorganisationen ist es, das Wissen der Mitglieder aus der Selbsthilfe effektiv in gesundheitspolitische Entscheidungsprozesse einzubringen.

ÖKUSS freut sich, ab September mit dem Kurs „Kollektive Patientenbeteiligung“ eine weitere Säule unseres Weiterbildungsprogrammes zu starten.

  • Ein Infoabend zu diesem neuen modularen Weiterbildungsangebot findet am 23. Juni 2021 um 16.00 Uhr via Zoom statt.
  • Bitte melden Sie sich unter oekuss.anmeldung@goeg.at  an.

Von unterschiedlichen Referentinnen und Referenten wird ein breiter thematischer Bogen gespannt. In zehn Online-Seminaren via Zoom bereiten sich Vertreterinnen und Vertreter von bundesweiten Selbsthilfeorganisationen auf die Mitarbeit in gesundheitspolitischen Entscheidungsprozessen vor. Gemeinsam werden Hintergründe, Möglichkeiten und Herausforderungen der Beteiligung erarbeitet.

Die aktuelle Übersicht über Termine, Inhalte, Referentinnen und Referenten finden Sie hier.

NPO-Fonds Antragsfrist 4. Quartal 2020 endet am 15. Mai 2021

NPO-Fonds Antragsfrist 4. Quartal 2020 endet am 15. Mai 2021

Anträge für das 4. Quartal 2020 können Sie bis 15. Mai 2021 über https://antrag.npo-fonds.at stellen.

Alle Informationen zum NPO-Unterstützungsfonds finden Sie unter https://npo-fonds.at/

Gemeinnützige Vereine aus Branchen, die vom Lockdown besonders betroffen sind, wie z. B. Sport- oder Kulturvereine, weil sie behördlich geschlossen wurden, können zusätzlich zur bekannten Unterstützung aus dem NPO-Unterstützungsfonds einen sog. „Lockdown-Zuschuss“ beantragen.

Mit dem NPO-Unterstützungsfonds ist weiterer Meilenstein gelungen! Die österreichische Bundesregierung unterstützt die von der Corona-Krise stark getroffenen gemeinnützigen Organisationen, vor allem auch im Sozialbereich. Damit erkennt sie die, auch während der Corona Krise, von Selbsthilfe- und Patientenorganisationen erbrachten und für unsere Gesellschaft unverzichtbaren Leistungen an. Wir sehen diese offizielle Anerkennung und finanzielle Unterstützung als weiteren Schritt in Richtung der von uns angestrebten Basisfinanzierung für Selbsthilfe und Patientenorganisationen nach dem deutschen Modell. Mehr Informationen zu unserem Leuchtturmprojekt „Basisfinanzierung für die Selbsthilfe“ auf unserer BVSHOE Website.

Verlängerung des NPO-Unterstützungsfonds für das erste Halbjahr 2021

Da zahlreiche Vereine nach wie vor unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise leiden, wird der NPO-Unterstützungsfonds um das 1. und 2. Quartal 2021 verlängert. Geplant ist, dass Anträge für das erste Halbjahr 2021 ab Juli gestellt werden können, wobei für die beiden Quartale nur ein Antrag nötig sein wird.

Gemeinsamer Termin bei HBM Anschober zur Stärkung der Selbsthilfe in Österreich

Gemeinsamer Termin bei HBM Anschober zur Stärkung der Selbsthilfe in Österreich

Am Freitag, den 5. März 2021 hatten die großen Selbsthilfe-Dachorganisationen, unsere Organisation der Bundesverband Selbsthilfe Österreich – BVSHOE, Pro Rare Austria und Nationales Netzwerk Selbsthilfe – NANES, sowie der Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe – ÖKUSS, eine Selbsthilfe-Unterstützungsstruktur in der GÖG/FGÖ, den ersten gemeinsamen Termin bei Herrn Gesundheitsminister Anschober.

Er zeigte großes Verständnis für unsere gemeinsamen Anliegen und sagte zu, sich für unsere Vorstellungen von einer kollektiven Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen und eine damit verbundene Basisfinanzierung der Selbsthilfe einzusetzen. Wir sind jetzt gebeten, Vorschläge dazu zu erarbeiten.

In der Selbsthilfe sind österreichweit ca. 250.000 Menschen organisiert, die – gemeinsam mit ihren Angehörigen sind das ca. 1 Mio. Menschen.

Vom Gesundheitsminister wurde die Selbsthilfe als wesentliche Säule im Gesundheitswesen anerkannt und die unermüdliche Arbeit der in der Selbsthilfe engagierten Menschen sehr gewürdigt.

Der Bundesverband Selbsthilfe Österreich wird weiterhin mit den anderen bundesweiten Selbsthilfe-Dachorganisationen sowie ÖKUSS an der Umsetzung der gemeinsam vorgebrachten Kernforderungen und Ziele arbeiten.

Kernforderungen an die Bundesregierung

Kernforderungen an die Bundesregierung - Stärkung der Selbsthilfe - BVSHOE, NANES, Pro Rare

Kernforderungen an die Bundesregierung

Kernforderungen an die Bundesregierung - Stärkung der Selbsthilfe - BVSHOE, NANES, Pro Rare
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Bild der Selbsthilfe in Österreich

Bild der Selbsthilfe in Österreich - ÖKUSS PDF-Dokument / Dateigröße 2860 kB

Link zum Bericht von Angelika Widhalm auf ihrer Facebook-Seite

Digitales Event
„Patientenvertreter als Fachexperten“
19. März 2021

Digitales Event "Patientenvertreter als Fachexperten" 19. März 2021

In den drei Jahren seit der Gründung des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) konnte vieles erreicht werden. Die Forderung nach mehr Mitbestimmung und rechtzeitiger Einbindung von PatientInnen besteht unvermindert. Der BVSHOE hat eine Umfrage initiiert, unterstützt wurde das Projekt vom Joint Standing Committee „Patient Advocacy“ von FOPI (Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie) und PHARMIG (Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs).

 

Die aktuelle medupha-Erhebung unter Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen zeigt klar: PatientenvertreterInnen brauchen besseren Zugang zu wissenschaftlichen Informationen und Studien, größere finanzielle und personelle Ressourcen sowie einen wertschätzenden Austausch als gleichwertiger Partner im Gesundheitswesen.

Wie diese Ziele verwirklicht werden können, diskutieren ausgewiesene ExpertInnen beim Round Table.

 

Grußwort als Unterstützer

Dipl. Kfm. Wolfgang Kaps, Sponsor des Joint Standing Committees „Patient Advocacy” der pharmazeutischen Industrie

 

Präsentation der Umfrage „Informationsbedarf von Patientenorganisationen in Österreich”

Mag.(FH) Sabine Röhrenbacher, Leitung Kommunikation und Büro des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich

 

Round Table

Peter Lehner, Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger

Dr.in Katharina Reich, Chief Medical Officer, Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, PhD, Präsident der Österreichischen Ärztekammer

Angelika Widhalm, Vorsitzende des Bundesverbands Selbsthilfe Österreich

 

Moderation: Corinna Milborn, Informationsdirektorin bei ProSiebenSat1 PULS 4

 

Die Veranstaltung findet (mit Ausnahme der SprecherInnen) ausschließlich virtuell statt.

Bitte registrieren Sie sich bis 18.03.2021 unter https://hopin.com/events/patientenvertreter-als-fachexperten-no-go-oder-notwendigkeit

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an office@bvshoe.at, office@pharmig.at oder office@fopi.at

Mit freundlichen Grüßen
Angelika Widhalm und Waltraud Duven
Die Vorsitzenden

 

Der Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) ist der Dachverband der bundesweit tätigen, themenbezogenen Selbsthilfe- und Patientenorganisationen Österreichs und wird gefördert vom Dachverband der österreichischen Sozialversicherung und des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Diese Veranstaltung wird unterstützt von FOPI & PHARMIG.

 

 

BVSHOE 2021 03 19 Round Table Einladung

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Patientenbeteiligung in Deutschland – und was Österreich davon lernen kann

Patientenbeteiligung in Deutschland – und was Österreich davon lernen kann

Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), war kürzlich zu Gast im Online-GÖG-Colloquium und begeisterte rund 100 Teilnehmer/-innen sowie ein prominent besetztes Podium für das Thema der Patientenbeteiligung. 

Von Betroffenen zu Beteiligten

„Der Patient steht im Mittelpunkt – dieser Satz fehlt bei keiner politischen Rede, ist aber oft nicht mehr als ein frommer Wunsch“, bringt es der Experte gleich zu Beginn sehr pointiert auf den Punkt und präsentiert dann seine Erfahrungen, wie Betroffene zu Beteiligten werden können. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, beschließt in Form von Richtlinien, welche medizinischen Leistungen die ca. 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland beanspruchen können. Dabei ist die Beteiligung von Organisationen verankert, die auf Bundesebene maßgeblich die Interessen von Patienten/-innen und der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen vertreten. Sie besitzen im G-BA das Recht, mitzuberaten und eigene Anträge zu stellen. Eine im Jahr 2004 eigens eingerichtete Stabsstelle Patientenbeteiligung unterstützt ausschließlich die Patientenvertreter/-innen bei der Wahrnehmung dieser Antrags- und Mitberatungsrechte organisatorisch und inhaltlich. „Die Patientenbeteiligung ist kein lästiges Beiwerk, sondern eine unabdingbare Voraussetzung, um aktive patientenorientierte Entscheidungen treffen zu können“, sagt Hecken.

Eine starke Gemeinschaft

Insgesamt nehmen aktuell ungefähr 220 ständige und themenbezogene Patientenvertreter/-innen aktiv das Mitberatungsrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wahr. „Diese Interessenvertretung der Patienten/-innen ist eine starke Gemeinschaft. Sie repräsentiert die Patientenvielfalt: akut oder chronisch krank, leicht oder schwer beeinträchtigt, jung oder alt“, beschreibt Hecken. Ziel ist die Verbesserung der Patientensicherheit und eine Versorgung, die den Nutzen im Hinblick auf die Lebenszeit, die Linderung der Erkrankung sowie die Lebensqualität steigert. Dafür wird auf das bestverfügbare Wissen einschließlich der Erfahrung der Betroffenen zurückgegriffen. „Wir setzen uns dafür ein, das Wissen über gute und sichere Versorgung zu vermehren. Die Methode der Evidenzbasierung hilft uns, die Zuverlässigkeit des Wissens über Sicherheit und Nutzen von Behandlungsmethoden zu prüfen“, ist im Leitbild der Stabsstelle Patientenbeteiligung des G-BA verankert.
Patientenvertreter/-innen werden dafür von den maßgeblich anerkannten Patienten- und Selbsthilfeorganisationen als sachkundige Personen einvernehmlich benannt. Für die Entscheidung, wer bzw. wie benannt wird, haben sich die maßgeblichen Patienten- und Selbsthilfeorganisationen auf Benennungskriterien verständigt, die sich zum einen auf die sachkundigen Personen selbst, zum anderen auf die entsendenden Organisationen beziehen. Anliegen ist es, die Patientenbeteiligung im G-BA möglichst effektiv, transparent und vor allem frei von Interessenkollisionen zu gestalten. „Diese Patientenvertreter/-innen kennen die wirkliche Versorgungssituation und das ist ihre große Stärke“, betont Hecken.

Was heimische Expert/-innen dazu sagen

An der im Anschluss an den Fachvortrag organisierten Podiumsdiskussion beteiligten sich DI Martin Brunninger, MEng, MSc, (Dachverband der Sozialversicherungsträger), Mag.a Patrizia Theurer (Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz), Angelika Widhalm, Vorsitzende Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) sowie die Gastgeber/-innen Mag.a Gudrun Braunegger-Kallinger, Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe (ÖKUSS) und ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann von der Gesundheit Österreich GmbH.
„Wer laut schreit, der wird gehört“, beschreibt Angelika Widhalm, Vorsitzende Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE), einleitend die Situation in Österreich aus ihrer Sicht und ergänzt die Tatsache, dass „wir hierzulande von den deutschen Strukturen der Patientenvertretung noch weit entfernt sind“: „Im Parlament sind Patientenvertreter/-innen gleich Behindertenvertreter/-innen, damit werden Menschen mit seltenen oder chronischen Erkrankungen nicht gehört.“ 

Plakativ ist auch die Beschreibung des Status quo der Patientenvertretung, die Mag.a Patrizia Theurer vom BSGPK vornimmt: „Vergleichen wir es mit einem Kind. Wir haben in den letzten Jahren solide Kinderschuhe ausgewählt, jetzt müssen wir dem Kind auch das Laufen beibringen und dazu braucht es, so wie in der Familie, mehr als nur eine Unterstützerin bzw. einen Unterstützer.“

DI Martin Brunninger, MEng, MSc vom DV der Sozialversicherungsträger will ebenfalls die Strukturen festigen und weiter verbessern: „Wir finanzieren Patientenbeteiligung mit einer Million Euro pro Jahr, was nicht heißt, dass es kein Potenzial zu Verbesserung gibt, denn es geht um die Kosteneffektivität, also dass das Budget auch dort ankommt, wo es soll und die Qualität im Gesundheitswesen verbessert wird.“

Dass Patientenbeteiligung einen höheren Stellenwert haben und strukturell verankert sein muss, darin sind sie die Teilnehmer/-innen der Podiumsdiskussion einig. „Patientenorientierung sollte allen im Gesundheitswesen ein Anliegen sein, dafür braucht es gelebte Patientenbeteiligung mit transparenten Regelungen und einer entsprechenden Supportstruktur“, fordert ÖKUSS-Leiterin Mag.a Gudrun Braunegger-Kallinger und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass die Erfahrungs- und NutzerInnenperspektive auf jeden Fall einen Mehrwert hat.“ Auch ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann von der Gesundheit Österreich GmbH schlägt in diese Kerbe: „Ich wünsche mir, dass man sich in Zukunft gut erklären muss, wenn man die Perspektive der Betroffenen nicht berücksichtigt!“ Seinen Beitrag will Ostermann leisten, indem er das Thema Patientenbeteiligung im Gespräch hält: „Wir werden nicht müde darüber zu erzählen, dass Patientenbeteiligung ein breites Konzept ist, zu dem es jetzt eine Strategie und einen Politikprozess benötigt und für das wir als GÖG und ÖKUSS die Plattform bieten wollen.“

Hier finden Sie die Unterlagen zum Vortrag von Prof. Josef Hecken.
Hier können Sie den Vortrag von Prof. Josef Hecken sehen.

Unter folgendem Link finden Sie die Aufzeichnung eines Vortrags zum Thema „Kollektive Patientenbeteiligung am Beispiel Deutschland“ von Dr. Martin Danner (Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe), den er im Rahmen der 1. ÖKUSS Fachtagung (2019) gehalten hat.

Hier finden Sie die Unterlagen zum Vortrag von Dr. Martin Danner.
Hier können Sie den Vortrag von Dr. Martin Danner sehen.

Der BVSHOE bei den 5. PRAEVENIRE Gesundheitstagen

Der BVSHOE bei den 5. PRAEVENIRE Gesundheitstagen

Presse-Sonderbeilage zu den 5. PRAEVENIRE Gesundheitstagen
erschienen am Samstag, 27. Februar 2021

Angelika Widhalm, Vorsitzende des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich, war als Expertin eingeladen. Sie nahm am Workshop „Polypharmazie“ teil, in diesem befassten sich Experten mit der

Frage, wie man dem zunehmenden Problem der Multimedikation beikommen kann.

In dieser Sonderbeilage finden Sie Berichte zu Gipfelgesprächen, Podiumsdiskussionen und Keynotes der Gesundheitstage sowie Expertenstatements zu wichtigen Themen derselben. Wir wünschen spannende Lektüre!

Presse-Sonderbeilage zu den 5. PRAEVENIRE Gesundheitstagen, 27. Februar 2021

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